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Informationen für Patienten und Patientinnen

Hier finden Sie Informationen und Antworten auf Ihre Fragen im Notfall:

  • Wann gehe ich in die Notaufnahme?
  • Wie finde ich die Notaufnahme?

Außerdem finden Sie hier noch einmal die Ihnen bei Entlassung bereits ausgehändigten schriftlichen Informationen zu bestimmten Erkrankungen und Verletzungen.

Sie befinden sich hier:

Sehr geehrte Patientinnen und Patienten, sehr geehrte Angehörige,

die Notaufnahmen der Charité – Universitätsmedizin Berlin sind jeden Tag 24 Stunden erreichbar. Sie bieten für alle dort eintreffenden Notfälle eine kompetente medizinische Akutversorgung. Die ambulante und ggf. notwendige stationäre Behandlung wird dabei entsprechend der Dringlichkeit und Schwere des Krankheits- oder Verletzungsbildes durchgeführt. Dies kann für weniger schwer erkrankte oder verletzte Patienten eine verlängerte Wartezeit bedeuten.

Wann gehe ich in die Notaufnahme?

Akute Erkrankung oder Verletzung?

Die ambulante medizinische Versorgung einschließlich der ambulanten Notfallversorgung wird grundsätzlich durch niedergelassene Ärzte gewährleistet. Die Kassenärztliche Vereinigung Berlin koordiniert, die ambulante Notfallversorgung durch ausreichend niedergelassene Ärzte und Therapeuten aller medizinischer Fachrichtungen in Berlin für Patienten - flächendeckend und rund um die Uhr!

Sollte Ihre Hausärztin oder Ihr Hausarzt nicht zur Verfügung stehen, so können Sie sich zu jeder Zeit an den Notfalldienst der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin wenden:

Notfalldienst der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin:

116 117

Dringender Termin beim Facharzt?

Als gesetzlich Versicherte oder Versicherter haben Sie einen gesetzlichen Anspruch auf einen Termin bei einem Facharzt oder Psychotherapeuten innerhalb von 4 Wochen. Falls Sie selbst keinen zeitnahen Termin vereinbaren können, wenden Sie sich bitte an die Terminservicestelle der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin oder die oben angeführte Telefonnummer.

Terminservicestelle der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin:

030 31 003-383

Notruf der Berliner Feuerwehr

Wann die 112 die richtige Wahl ist, welche alternativen Hilfsangebote es in vielen Fällen gibt, wie sich Notrufe vermeiden lassen und was man im Fall der Fälle selbst tun kann, bis die Einsatzkräfte eintreffen: Wenn's drauf ankommt - Notrufkampagne der Berliner Feuerwehr. 

Der Notruf der Berliner Feuerwehr: 

112

Zur Behandlung in der Notaufnahme

Wenn Ihnen der Notfalldienst oder die Terminservicestelle der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin nicht helfen kann, steht Ihnen unser Zentrale Notaufnahme zur Verfügung.

Die Dringlichkeit der Behandlung wird in den Notaufnahmen der Charité anhand eines international etablierten Ersteinschätzungssystems (Manchester Triage System) festgelegt. Hierdurch stellen wir sicher, dass z.B. akut und potentiell lebensbedrohlich erkrankte oder verletzte Patienten rasch behandelt werden.

Die Kosten der Behandlung werden von den gesetzlichen oder privaten Krankenversicherungen nach den geltenden Vorgaben bzw. Vertragsbestimmungen übernommen. Gegebenenfalls ist von Ihnen eine Vorauszahlung in bar zu leisten.

Porphyrie-Sprechstunde

Patienten mit einer Porphyrie klagen typischerweise über starke diffuse Bauchschmerzen und mindestens ein weiteres Symptom, beispielsweise Gliederschwäche oder –schmerzen, Angst, Depression, Schlaflosigkeit, Verwirrtheit, Übelkeit, Erbrechen und/oder Hautläsionen an sonnenexponierten Stellen. Porphyrien sind Stoffwechselleiden und zählen zu den seltenen Erkrankungen, sie werden daher häufig erst spät diagnostiziert.

Die Zentrale Notaufnahme und die Medizinische Klinik für Gastroenterologie, Infektiologie und Rheumatologie am Campus Benjamin Franklin bieten gemeinsam mit langjähriger Erfahrung eine entsprechende Spezialsprechstunde an. Dem interdisziplinären Team gehören auch Dermatologen, Gynäkologen, Neurologen und Schmerztherapeuten an allen Standorten der Charité an (CBF, CCM, CVK).

Es besteht auch eine enge Vernetzung mit anderen Porphyrie-Zentren in Deutschland, beispielsweise mit dem Klinikum Chemnitz, der Universitätsmedizin Göttingen und dem Martin-Zeitz-Zentrum für seltene Erkrankungen am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf sowie mit dem Speziallabor Volkmann in Karlsruhe.

Als verlässliche Anlaufstelle für Betroffene werden in der Spezialsprechstunde Patientinnen und Patienten mit allen Formen von Porphyrien betreut. Außerdem besteht eine Kooperation mit der Patienten-Selbsthilfegruppe Berliner Leberring e.V. Für weitere Informationen empfehlen wir die Seiten des europäischen Porphyrie-Netzwerkes EPNET.

Nach Behandlung: Informationen zur Entlassung

Wenn Sie, Ihr Angehöriger oder Ihr Kind bei uns behandelt und mittlerweile wieder nach Hause entlassen wurden, können Sie hier noch einmal die betreffende Patienteninformation abrufen.